Allianzgeschichte

Chronik der NaBru

Vom scherzhaften Underdog bis zur Bruderschaft von heute: Weltenwechsel, Konflikte, Menschen und Entscheidungen, die unsere Geschichte geprägt haben.

Von den Anfängen bis heute

Die Geschichte der NaBru

Erfahre hier mehr über die vollständige Allianzgeschichte, von den ältesten Ereignissen bis zur Gegenwart.

2011 – 2015Lambda: Gründung und LehrjahreGründung, frühe Gegner, Niederlagen und Aufbau militärischer Erfahrung
05.06.2011

Gründung der Nassauischen Bruderschaft

Auf Lambda schließen sich die preußisch und japanisch geprägten Gruppen um Ks Wilhelm II und General Yōshida zur Nassauischen Bruderschaft zusammen.

Am Anfang stand der gemeinsame Widerstand gegen ARGOS. Aus ihm entstand am 5. Juni 2011 eine Allianz, die weit mehr sein wollte als ein Zweckbündnis: eine feste Gemeinschaft mit eigenem Stil, eigener Namenswelt und klaren Grundsätzen. Loyalität untereinander, der Einsatz der eigenen Mitglieder und ein respektvoller Umgang mit Gegnern bildeten das Fundament, auf dem die NaBru ihre weitere Geschichte aufbaute.

2011 - 2014

Lehrjahre gegen ARGOS, K-W und Ad Infinitum

In den Kämpfen gegen ARGOS, K-W und besonders Ad Infinitum durchläuft die junge NaBru ihre härtesten Lehrjahre.

Die ersten Jahre waren keineswegs eine ununterbrochene Erfolgsgeschichte. Die noch unerfahrene Allianz geriet häufig in die Defensive und musste wiederholt Niederlagen und Kapitulationen hinnehmen. Doch sie blieb zusammen, lernte aus jedem Konflikt und professionalisierte Schritt für Schritt ihre Kriegsführung. Yōshida vertiefte das Kampfsystem unter anderem im Austausch mit Spielern der KRYPT, die heute teils Mitglieder der NaBru sind. Aus einer bedrängten Gemeinschaft wurde so eine Allianz, die sich auf Lambda militärischen Respekt und dauerhafte Verbindungen erarbeitete.

2015 – 2017Delta-Merge und AufstiegNach dem Servermerge fasste die NaBru auf Delta Fuß. Neue Mitglieder und mehrere erfolgreiche Kriege stärkten ihren Zusammenhalt und ihr Ansehen.
Frühjahr 2015

Servermerge: Die NaBru wechselt nach Delta

Ein Servermerge führt die NaBru von Lambda nach Delta und eröffnet der Bruderschaft ein neues Kapitel.

Mit 15 Mitgliedern und knapp 129 Millionen Gesamtpunkten begann die NaBru in einer neuen Welt noch einmal von vorn. Ihr Ziel war dabei nicht, möglichst schnell zu wachsen. Sie wollte klein genug für echten Zusammenhalt und stark genug für gemeinsames Handeln bleiben. Dieser Anspruch prägte ihre Entwicklung auf Delta über viele Jahre.

06.06.2015

Erste Allianzvorstellung im Forum

Einen Tag nach ihrem vierten Geburtstag stellt sich die NaBru ihrer neuen Heimat mit Geschichte, Werten und unverwechselbarem Humor vor.

Die erste große Allianzvorstellung im Forum verband historische Rückschau, klare Grundsätze und jene Selbstironie, die später zu einem Markenzeichen der NaBru wurde. Sie dokumentierte Herkunft, Gründungsdatum und den Anspruch, auf Delta dauerhaft Fuß zu fassen. Schon am 9. Juli folgte ein erster Achtungserfolg: Rang 3 in der Allianzrangliste.

2015

Ares von Preußen tritt der NaBru bei

Ares von Preußen tritt der Bruderschaft bei, übernimmt diplomatische Verantwortung und leitet prägende Jahre ein.

Ares spielte bereits seit 2010 auf Delta und kannte die politische Landschaft des Servers aus mehreren Allianzen. Nach Kontakt zu General Yōshida schloss er sich 2015 der NaBru an. Als Diplomat, Mitplaner zahlreicher Feldzüge und unermüdlicher Netzwerker entwickelte er sich zu einer der prägendsten Figuren in der Geschichte der Bruderschaft.

August - September 2015

Krieg gegen H_G – erster Erfolg auf Delta

Im Scharmützel gegen die Händlerganoven (H_G) erringt die NaBru ihren ersten intern verzeichneten Kriegserfolg auf Delta.

Nur wenige Monate nach dem Merge stellte sich die Bruderschaft ihrem ersten dokumentierten Gegner auf der neuen Welt. Der Forenthread belegt einen respektvoll begonnenen, auf drei Wochen begrenzten Konflikt; ein Abschlussbericht ist nicht erhalten. Eine spätere interne Kriegsübersicht führt die Auseinandersetzung als Sieg der NaBru und damit als ersten wichtigen Meilenstein ihrer Delta-Zeit.

Februar - März 2016

Sieg gegen DFFD: Die Black Demons kapitulieren

Gegen die Black Demons gelingt der NaBru ihr zweiter dokumentierter Sieg auf Delta.

Die Black Demons galten als alte, eng verbundene Gemeinschaft mit einem konzentrierten Siedlungsgebiet und viel militärischem Potenzial. Entsprechend erwartete die NaBru einen harten Gegner. Die Kriegserklärung wurde am 24. Februar veröffentlicht, zwei Tage später begannen die Kämpfe. Auf beiden Seiten wurde von Beginn an Wert auf einen fairen Umgang gelegt; selbst externe Eingriffe in die Piraterie wies die DFFD-Führung zurück.


Auf dem Schlachtfeld zeigte sich jedoch ein deutlicher Unterschied in der Spielweise. Die Black Demons versuchten vor allem, mit einer großen Menge an Generälen Druck aufzubauen. Die NaBru setzte stärker auf Schmiedewunder, abgestimmte Flottenführung, Wellen und gemeinsame Aktionen. Nach Yōshidas späterer Einschätzung war der Krieg dadurch bereits nach dem zweiten Tag grundsätzlich entschieden, auch wenn die Kampfhandlungen noch weiterliefen. Etwa die Hälfte der Allianz beteiligte sich aktiv; manche Nächte wurden durchgespielt, Nachschub und Bewegungen laufend miteinander abgestimmt.


Als die gegnerische Führung die Kapitulation erklärte, kam es zunächst noch zu einzelnen Angriffen und weiterlaufenden Kämpfen. Yōshida wollte die Aufgabe deshalb erst annehmen, wenn sie sich auch auf dem Schlachtfeld zeigte. Am Morgen des 9. März akzeptierte Ares schließlich offiziell die Kapitulation und ordnete die sofortige Einstellung aller NaBru-Angriffe an. In der Nachbetrachtung vermied Yōshida übertriebene Selbstfeier und benannte auch eigene Schwächen bei Kommunikation und Planung. Gerade diese Mischung aus klarem Sieg, fairem Umgang und selbstkritischer Auswertung machte den DFFD-Krieg zu einem der prägenden frühen Erfolge auf Delta.

Sommer 2016

Weiterer Kriegserfolg gegen die BBS

Die NaBru verzeichnet einen Sieg im Krieg gegen die BBS.

Ausführliche Berichte zu diesem Feldzug sind nicht erhalten. Der Erfolg bleibt deshalb bewusst knapp dokumentiert, gehört nach der internen Bilanz jedoch in die Reihe jener Kriege, mit denen sich die NaBru auf Delta fest etablierte.

Februar - März 2017

Erfolgreicher Übungskrieg gegen D-k-R

Ein bewusst anspruchsvoll gewählter Übungskrieg gegen D-k-R wird zum Erfolg und zu einer wertvollen Lektion für die gesamte Allianz.

Die NaBru suchte keinen möglichst bequemen Gegner, sondern eine Herausforderung, an der Kämpfer und Produzenten gemeinsam wachsen konnten. Weil mehrere starke Produzenten ausfielen, verwarf die Führung noch anspruchsvollere Pläne und entschied sich für D-k-R: zahlenmäßig überlegen, mit guter Unterstützung im Hintergrund und stark genug, um die eigene Organisation wirklich zu prüfen. Zwei Heeresgruppen sollten die wichtigsten gegnerischen Ballungsräume bearbeiten, während bewegliche Einzelkämpfer für besondere Aufgaben bereitstanden.


Der erwartete Druck trat tatsächlich ein. Besonders im mittleren Kampfgebiet musste die NaBru zusätzliche Kräfte zusammenziehen; während des Krieges wurde dort eine größere Offensive vorbereitet, um die Initiative zurückzugewinnen. Insgesamt beteiligten sich 15 von 24 Mitgliedern. Nach interner Einschätzung fiel die grundsätzliche Entscheidung bereits nach drei bis vier Tagen, doch der Krieg zeigte zugleich, wie schnell ein detaillierter Plan durch hektische Kämpfe überholt werden konnte.


In der Nachbesprechung ging es deshalb nicht nur um das erfolgreiche Ergebnis. Yōshida und weitere Mitglieder diskutierten offen über unklare Befehle, unnötige Debatten im Kriegschat, die Zusammensetzung der Gruppen und die Doppelbelastung des Generals als Planer und aktiver Gruppenführer. Vorgeschlagen wurden klarere Verantwortlichkeiten, Stellvertreter, abgestimmte Onlinezeiten und verbindlichere Kommunikationsregeln. Der größte Gewinn des Übungskrieges war damit nicht allein der Sieg: Die NaBru lernte genauer, wie unterschiedlich ihre Mitglieder kämpften und wie diese Unterschiede zu einer funktionierenden Gemeinschaft verbunden werden konnten.

August - September 2017

Dreiwöchiger Sommerkrieg gegen -XX-

Mit -XX- stellt sich die NaBru einem der damaligen Schwergewichte Deltas.

-XX- zählte zu den bekannten Kriegsallianzen Deltas und war in unmittelbarer Nähe der NaBru-Heimat stark vertreten. Der erste Aufmarschplan sah zwei Heeresgruppen sowie frei agierende Kämpfer vor. Sollte der Gegner passiv bleiben, wollte die NaBru selbst in dessen Kerngebiete vorstoßen. Yōshida warnte jedoch schon vor Beginn, dass dieser Krieg der bis dahin härteste der Allianz werden könne.


Bereits in der ersten Nacht erwies sich diese Einschätzung als berechtigt. -XX- wartete nicht auf den NaBru-Vorstoß, sondern beamte offensiv in die Heimat und traf genau dort, wo die Verteidigung zunächst nicht ausreichend vorbereitet war. Yōshida verwarf Teile seines Plans noch während der ersten Stunden. Kräfte wurden zur Heimatsicherung abgestellt, die zu große Hauptgruppe in kleinere Teams aufgeteilt und Verantwortungsbereiche neu zugeschnitten.


Diese schnelle Reaktion wurde selbst zum wichtigsten Merkmal des Feldzuges: Die NaBru hielt nicht starr an einer Planung fest, die von der Wirklichkeit überholt worden war, sondern passte sich dem Gegner an. Ein zeitgenössischer Abschlussbericht ist nicht erhalten. Die interne Kriegsübersicht von 2021 führt den Sommerkrieg jedoch als Sieg der NaBru.

2018 – 2021Delta: Offensive Jahre und Führungswechsel zu General YōshidaDie NaBru suchte nun bewusst den Vergleich mit den stärksten Allianzen Deltas. Mit der Übergabe der operativen Führung an Yōshida begann 2019 ein neues Kapitel.
Januar 2018

Neuer Offensivkurs und Sieg gegen inf

Die NaBru entscheidet sich für eine offensivere Ausrichtung und zieht erneut gegen Ad Infinitum ins Feld.

In einer intensiven Debatte bestimmte die Allianz gemeinsam, wie mutig sie künftig auftreten wollte. Die Mehrheit entschied sich für einen Kurs, der erklärte Kriege in den Mittelpunkt stellte, zugleich aber begrenzte Offensivaktionen nach Rücksprache ohne Kriegserklärung erlaubte. Unmittelbar danach begann der Kampf gegen inf, jene Allianz, die bereits die frühen Jahre der Bruderschaft auf Lambda geprägt hatte. Die spätere interne Bilanz führt den Konflikt als Sieg und macht ihn damit auch symbolisch zu einem Abschluss alter Lehrjahre.

April - Mai 2018

Offensive gegen -V- endet mit geordnetem Rückzug

Nach mehreren aktiven Wochen beendet die NaBru ihre Offensive gegen -V-.

Nach interner Schätzung erbeutete die Allianz rund 40 Millionen Rohstoffe und erzielte zahlreiche militärische Erfolge. Am 2. Mai rief die Führung das Ende der Offensive aus und leitete den geordneten Rückzug ein. Eine förmliche Kapitulation des Gegners ist nicht dokumentiert, wohl aber eine NaBru, die ihre Ziele selbstbewusst setzte und ebenso kontrolliert wieder in den Friedensbetrieb wechselte.

September - Oktober 2018

NaBru fordert Dss heraus

Die NaBru sucht bewusst den Vergleich mit einer der größten Allianzen Deltas und besteht die Herausforderung.

Ausgangspunkt war die Idee, den gesamten Server zu einem Kräftemessen aufzufordern. Sollte sich niemand freiwillig melden, wollte die NaBru selbst den stärksten verfügbaren Gegner wählen. Diese Wahl fiel auf die DSS, die nach ihrer Verstärkung durch frühere inf-Spieler als wahrscheinlich mächtigste Allianz Deltas galt. Sie verband erfahrene Einzelkämpfer, große Generalsreserven und kompakte Gebiete, die nur schwer anzugreifen waren.


Die Führung war sich bewusst, dass die NaBru damit erstmals einen Gegner herausforderte, der ihr auf dem Papier deutlich überlegen erscheinen konnte. Der Krieg wurde deshalb sorgfältig vorbereitet: Zwei Heeresgruppen erhielten eigene Operationsräume, sichere Garnisonen und mögliche Beamplätze wurden erkundet, die gefährlichsten Gegner eingeschätzt und Kontakte zu befreundeten Produzenten organisiert. Die Kriegserklärung erschien kurz vor dem Beginn am 15. September; als Endtermin war der 13. Oktober vorgesehen.


Die überlieferten Unterlagen zeigen die umfangreiche Planung, enthalten aber keinen ausführlichen Abschlussbericht. Wie genau die einzelnen Phasen verliefen, lässt sich daher nicht seriös rekonstruieren. Die spätere interne Kriegsübersicht verzeichnet den Feldzug als Sieg der NaBru. Unabhängig von der fehlenden Detailbilanz markierte die Entscheidung für Dss einen wichtigen Schritt: Die Bruderschaft wählte ihre Gegner nicht mehr danach aus, ob ein Erfolg sicher erschien, sondern danach, ob die Herausforderung groß genug war.

05.02.2019

General Yōshida übernimmt Allianzführung

Allianzgründer Ks Wilhelm II übergibt das operative Anführeramt an Yōshida und bleibt der Bruderschaft als Kaiser und Ratgeber erhalten.

Der Wechsel verband Kontinuität mit Erneuerung. Wilhelm II blieb das identitätsstiftende Aushängeschild der NaBru, während Yōshida die tägliche Führung übernahm. Er kündigte klarere Entscheidungen, neue Rahmenbedingungen und weiterhin regelmäßige Kriege an. So konnte eine neue Generation Verantwortung übernehmen, ohne die Geschichte und Symbolik der Allianz aufzugeben. Unter seiner Führung blühte die NaBru weiter auf, verstärkte sich in ihrer Rolle als Kriegsallianz und wurde durch clevere Diplomatie serverübergreifend bekannt.

Frühjahr 2019

-XX- weicht aus – Feldzug gegen 13te, MOC und weitere

Als -XX- kaum Gegenwehr erwarten lässt, erweitert die NaBru ihre geplante Frühjahrsaktion auf mehrere Allianzen.

Der ursprünglich für drei Wochen geplante Krieg sollte bewusst locker und ohne reine Generalszählung ausgetragen werden. Weil das erste Ziel früh ausfiel, gab die Führung weitere Gegner frei, darunter MOC, D-k-R und die 13te. Eine spätere Übersicht fasst den Feldzug als Erfolg gegen „13te, MOC und andere“ zusammen. Für dasselbe Jahr ist außerdem ein Übungsgefecht mit der verbündeten DPX vermerkt.

2022 – 2023Delta: Wachstum und Führungswechsel zu Ares v PreußenUnter Ares v Preußen stellte sich die NaBru organisatorisch neu auf und gewann zahlreiche neue Mitglieder. Zugleich kehrte sie mit mehreren Feldzügen auf das Schlachtfeld zurück.
Dezember 2021

Ares v Preußen übernimmt Allianzführung, Discord löst Skype ab

Mit neuen Gegnern, einer neu geordneten Führung und dem Wechsel zu Discord beginnt für die NaBru eine neue Phase.

Nach Yōshidas Rückzug aus Ikariam übernahm Ares von Preußen offiziell das Amt des Reichskanzlers und Anführers. Poledra v Riva wurde Diplomatin, Oberst Flavius Innenminister und Admiral Onishi blieb General. Gleichzeitig brachte der Merge neue Bewerbungen und frische Dynamik nach Delta. Der eigene Discord-Server löste Skype ab und verbesserte Aktivität, Erreichbarkeit und Beteiligung spürbar.

Dezember 2021 - Januar 2022

Operation Chaos: Winterkrieg gegen -CS-

Nach längerer Phase ohne größeren Krieg kehrt die NaBru mit einem Winterfeldzug gegen -CS- auf das Schlachtfeld zurück.

Fast drei Jahre waren seit dem letzten größeren Krieg vergangen. Nach dem Merge weiterer Server nach Delta und dem Führungswechsel wollte die NaBru deshalb nicht lange in einer reinen Aufbauphase bleiben. Als Gegner wurde -CS- ausgewählt, die auf dem früheren Server Epsilon als erfahrene Kriegsallianz gegolten hatte. Zehn Tage Vorbereitungszeit sollten beiden Seiten ermöglichen, ihre Armeen und Flotten aufzustellen; für die NaBru war eine Dauer von 30 Tagen vorgesehen, ohne komplizierte Siegbedingungen.


Admiral Onishi teilte die Front in drei Bereiche. Er selbst und Ares übernahmen Führungsverantwortung, während Poledra die Heimatverteidigung koordinierte und weitere Mitglieder für Unterstützung oder Einzelmissionen eingeplant wurden. Weil das gegnerische Gebiet dicht besiedelt und viele wichtige Inselplätze bereits belegt waren, mussten Raid-, Beam- und Platzhalterpositionen besonders sorgfältig gesucht werden. Die Planung blieb ausdrücklich flexibel: Teams sollten einander unterstützen und auf Bewegungen des Gegners reagieren können.


Die erhoffte große Herausforderung entstand jedoch nicht. In einer späteren Rundmail beschrieb Ares Operation Chaos als so ruhig, dass neue Kämpfer kaum echte Erfahrung sammeln konnten. Ein förmliches Endergebnis ist nicht erhalten und wird deshalb auch hier nicht behauptet. Historisch wichtig blieb die Operation dennoch: Nach langer Pause funktionierten Mobilisierung, Nachschub und Kommunikation wieder und die NaBru hatte ihre militärischen Strukturen für die kommenden Jahre neu in Gang gesetzt.

03.02.2022

Mitglieder entscheiden künftig über Neuaufnahmen

Die NaBru überträgt die Entscheidung über Neuaufnahmen auf die gesamte Allianz.

Bewerber wurden fortan nicht mehr allein vom Rat beurteilt. Stattdessen erhielt jedes Mitglied über eine möglichst anonyme Abstimmung eine Stimme. Eine vierwöchige Probezeit ergänzte das Verfahren. Die Reform machte aus einem lange gewachsenen Selbstverständnis eine feste Regel: Über die Zukunft der Gemeinschaft entscheidet die Gemeinschaft.

April - Mai 2022

Erneuter dreiwöchiger Krieg gegen -XX-

Die NaBru misst sich erneut drei Wochen lang mit dem langjährigen Gegner -XX-.

Der Feldzug wurde mit festen Teams und vorbereitetem Nachschub organisiert. Damit setzte die Allianz ihre Tradition regelmäßiger gemeinsamer Kriege fort und gab neuen wie erfahrenen Kämpfern Gelegenheit, Seite an Seite anzutreten. Ein Abschlussbericht ist nicht erhalten. Der Feldzug endete jedoch mit einem Sieg der NaBru.

17. - 24.12.2022

Erste überlieferte Weihnachtswoche der NaBru

Rätsel, Handel, Bauen und Plündern werden zu einem gemeinsamen vorweihnachtlichen Wettbewerb.

Die Weihnachtswoche zeigte eine andere Seite der NaBru: Gemeinschaft musste nicht immer auf dem Schlachtfeld entstehen. Tägliche Aufgaben, freundschaftlicher Wettbewerb und Rohstoffpreise verbanden Aktivität im Spiel mit dem Miteinander auf Discord. Das Format wurde damit Teil einer lebendigen Allianzkultur jenseits von Kriegen und Ranglisten.

Februar 2023

Freundschaftskrieg gegen の WAR

NaBru und の WAR vereinbaren einen zweiwöchigen Freundschaftskrieg mit möglichst vielen offenen Kämpfen.

Beide Allianzen gingen vorbereitet und mit gegenseitigem Respekt in das Kräftemessen. Für die NaBru war es eine Gelegenheit, nach ruhigeren Feldzügen wieder echte Kampfpraxis zu sammeln und neue Mitglieder einzubinden. Ein offizieller Sieger wurde nicht festgehalten. Im Mittelpunkt standen Aktivität, Erfahrung und der gemeinsame Spaß am Spiel.

2023 – 2024Delta: Neue Stärke und eigene WegeDie NaBru wuchs auf eine neue Rekordgröße und entwickelte ihre Strukturen, Außenpolitik und öffentliche Darstellung weiter. Operation Taifun und der „tapfere HOPLIT“ prägten diese Zeit besonders.
31.03.2023

NaBru verlässt das Delta-Bündnis

Die NaBru verlässt das große Delta-Bündnis und richtet ihre Diplomatie eigenständiger aus.

Mit dem Austritt endeten mehrere Bündnisabkommen, während ältere, unabhängig geschlossene Verbindungen erhalten blieben. Der Schritt folgte dem Leitsatz „Weniger ist mehr“: Auf einem kleiner gewordenen Server sollten weniger feste Bindungen wieder mehr Bewegung, spontane Begegnungen und neue Herausforderungen ermöglichen.

April 2023

Affäre um Piratenaccount „Steuerfahndung“

Die Affäre um den Piratenaccount „Steuerfahndung“ belastet das Verhältnis zur verbündeten の WAR, wird aber zunächst diplomatisch gelöst.

Nach internen Nachforschungen wurde der anonym auftretende Account einem の WAR-Mitglied zugeordnet. Die NaBru unterschied dabei bewusst zwischen dem Handeln eines Einzelnen und der Verantwortung der gesamten Allianz. Gespräche, ein Eingeständnis und eine vereinbarte Entschädigung ermöglichten zunächst eine Lösung ohne Bruch. Zugleich zeigte der Vorfall, wie wichtig Verlässlichkeit und transparente Absprachen für ein Bündnis sind.

Juli 2023

„Aktion Platzhalter“ sichert strategische Gebiete

Mit der „Aktion Platzhalter“ schützt die NaBru strategisch wichtige Gebiete besser vor überraschenden Piraten- und Beamaktionen.

Die Allianz prüfte sowohl eine großflächige Sicherung ihres Kerngebiets als auch einen kompakteren, leichter zu verteidigenden Piratenstandort. Das Projekt war weniger spektakulär als ein Feldzug, aber strategisch bedeutsam: Aus Erfahrungen mit überraschenden Aktionen entstanden dauerhaftere Vorsorge und ein stärkeres Bewusstsein für die gemeinsame Heimat.

August 2023

Scharmützel mit 13te und Rekord von 28 Mitgliedern

Während eines lebhaften Scharmützels mit der 13ten wächst die NaBru auf den damaligen Höchststand von 28 Mitgliedern.

Mehrere Tage lang lieferten sich beide Seiten faire und unterhaltsame Gefechte mit hohen Verlusten. Gleichzeitig behaupteten sich die NaBru-Piraten gegen anonyme Angriffe und blieben in der Spitzengruppe vertreten. Der neue Kurs nach dem Austritt aus dem Delta-Bündnis zeigte Wirkung: mehr Bewegung, neue Auseinandersetzungen und so viele Mitglieder wie nie zuvor.

Oktober - November 2023

Operation Eule: Kurzer Krieg gegen SKPN

Unter General Uesugi Kenshin beginnt ein sorgfältig vorbereiteter Feldzug gegen SKPN.

Operation Eule war der erste größere Feldzug unter dem neuen General Uesugi Kenshin. Statt die Kräfte über den ganzen Server zu verteilen, konzentrierte die Planung den Krieg auf ein kleines Hauptgebiet. Markierte Inseln dienten als voraussichtliche Kampfzentren, weitere Plätze waren für Beams vorgesehen und Nachschub sollte bei Bedarf aus dem Bunker herangeführt werden. So wollte die NaBru kurze Wege schaffen und vermeiden, dass einzelne Mitglieder weit voneinander entfernt kämpften.


Auch die Motivation innerhalb der Allianz wurde bewusst mitgedacht. Auf Vorschlag von Fürst Nemesis entstand ein Wettbewerb in drei Kategorien: Offensivpunkte, Defensivpunkte und erbeutete Rohstoffe. Kampfberichte und Plünderungen sollten vollständig gesammelt werden, damit nicht nur Einzelerfolge, sondern der gemeinsame Verlauf sichtbar blieb.


Die Wirklichkeit blieb kleiner als die Planung. Nach einem öffentlichen Rückblick vom 3. November endete der Krieg beinahe so schnell, wie er begonnen hatte und brachte nur einige kurze Kämpfe hervor. Parallel blieb auch eine Kriegserklärung der F-A weitgehend folgenlos, nachdem maßgebliche Gegner in den Urlaubsmodus wechselten. Operation Eule wurde damit weniger zur großen Schlacht als zu einer Erfahrung in nüchterner Erwartung.

Dezember 2023

Neue Allianzseite und Rückkehr der „Wall of Fame“

Eine modernisierte Allianzseite und eine neue „Wall of Fame“ verbinden die Geschichte der NaBru mit einer zeitgemäßen Außendarstellung.

Jedes Mitglied erhielt eine eigene Figur innerhalb der historischen und selbstironischen Erzählwelt der Bruderschaft. Damit griff die NaBru eine alte Tradition wieder auf und übersetzte sie in einen neuen visuellen Stil. Die Allianz präsentierte sich nicht nur als Spielgemeinschaft, sondern als Gemeinschaft mit wiedererkennbarer Kultur.

April 2024

Operation Taifun: Die NaBru erklärt の WAR den Krieg

Aus früheren Verbündeten werden Gegner: Die NaBru erklärt den Warheads einen offenen Krieg ohne festgelegte Laufzeit.

NaBru und WAR verband zu diesem Zeitpunkt eine längere gemeinsame Geschichte. Nach dem Merge waren beide Allianzen verbündet gewesen, hatten einander unterstützt und im Februar 2023 sogar einen abgesprochenen Freundschaftskrieg ausgetragen. Im Laufe des folgenden Jahres kühlte das Verhältnis jedoch ab. Die Affäre um den anonymen Piratenaccount „Steuerfahndung“, unterschiedliche Auffassungen über öffentliche Kriegsdarstellung und der spätere Bruch des Bündnisses hinterließen wachsendes Misstrauen. Gleichzeitig kämpften einzelne Mitglieder beider Seiten zeitweise noch gemeinsam auf Alpha. Ein Widerspruch, den NaBru und WAR sehr unterschiedlich bewerteten.


Anfang April 2024 teilte die WAR der NaBru privat mit, für Mai eine Kriegserklärung vorzubereiten. Aus Sicht der WAR solle dies als sportliches Kriegsangebot mit noch verhandelbaren Rahmenbedingungen gedacht sein. Die NaBru verstand die Ankündigung dagegen als bereits ausgesprochene Herausforderung und angesichts der fortbestehenden persönlichen Verbindungen als Vertrauensbruch. Sie entschied sich, nicht auf den von の WAR bevorzugten Termin zu warten, sondern selbst für klare und öffentlich nachvollziehbare Verhältnisse zu sorgen. Am 6. April stellte Oberst Flavius im Namen des Rates die „Operation Taifun“ ins Forum; Kriegsbeginn war der 15. April um 20 Uhr. Es gab keine vorgeschriebene Kampfform und keine feste Laufzeit. Beenden sollten den Krieg nur die Kapitulation einer Führung oder eine gemeinsame Einigung.


Die の WAR akzeptierte diese Erklärung, kündigte wegen eigener zeitlicher Einschränkungen aber erst ab dem 6. Mai volle Aktivität an. In den folgenden Wochen stritten beide Seiten öffentlich darüber, wer den Krieg tatsächlich begonnen und wer eine Verständigung erschwert hatte. Aus ehemaligen Partnern wurden ernsthafte Gegner und beide Allianzen gingen mit sehr unterschiedlichen Erwartungen in einen offenen Krieg.

05.06.2024

13. Geburtstag und Premiere des „tapferen HOPLITEN“

Zum 13. Geburtstag erscheint die erste Ausgabe des Magazins „tapferer HOPLIT“.

Ares v Preußen und Oberst Flavius schufen ein Format, das Geschichte, Spielthemen, Humor und Gemeinschaftsleben miteinander verband. Der HOPLIT machte die NaBru-Erzählwelt auch außerhalb interner Chats sichtbar und entwickelte sich zu einer festen Tradition. Im April 2026 erschien bereits die sechste Ausgabe.

20.06.2024

Operation Taifun endet

Nach gut zwei Monaten beenden NaBru und の WAR den Krieg einvernehmlich und ohne Kapitulation.

Nach einer großen Kampfhandlung vom 21. Mai kehrte der Krieg zunehmend zu kleineren und schwer greifbaren Aktionen zurück. Die の WAR setzte auf nächtliche Beams, Pings, überraschende Angriffe und rasche Rückzüge. Die NaBru hielt den Druck in den gegnerischen Gebieten aufrecht, besetzte Häfen und beantwortete die Guerillaaktionen teilweise mit eigenen nächtlichen Vorstößen. Beide Seiten erzielten einzelne Erfolge, ohne daraus eine dauerhafte Entscheidung erzwingen zu können. Parallel verlagerte sich ein erheblicher Teil des Konflikts ins Forum: Kampfberichte, Zeitungsbeiträge, Statistiken und gegenseitige Vorwürfe machten Operation Taifun ebenso zu einer Propaganda- wie zu einer Militärschlacht.


Am 15. Juni, genau zwei Monate nach Kriegsbeginn, zog Ares ein öffentliches Zwischenfazit. Er erklärte, die NaBru werde den Krieg aufgrund gegenerischer Inaktivität fortan nur noch nebenbei führen und ihre Aufmerksamkeit wieder stärker auf andere Gegner, die Allianzvorstellung und kommende Projekte richten. Die の WAR deutete diese Formulierung kurzzeitig als Kapitulation. Ares widersprach ausdrücklich: Die NaBru stelle weder ihre Angriffe ein noch akzeptiere sie eine Niederlage. Deutlich wurde damit vor allem, dass der Krieg in seiner damaligen Form keiner Seite noch die erhoffte Entscheidung oder dauerhaft spannende Großkämpfe bot.


Am 19. Juni fanden beide Führungen schließlich eine gemeinsame Lösung. Sämtliche Kampfhandlungen sollten zum 20. Juni um 0 Uhr enden; zugleich vereinbarten die Allianzen, sich künftig aus dem Weg zu gehen. Weder NaBru noch の WAR kapitulierten, weshalb Operation Taifun ohne eindeutigen Gesamtsieger endete. Wichtig war die Entscheidung, einen festgefahrenen Konflikt nicht aus Prestige endlos fortzuführen, sondern ihn mit einer beiderseits tragbaren Vereinbarung abzuschließen.

Das Verhältnis zwischen NaBru und の WAR blieb zerrüttet.

2025 – 2026Medusa: Konflikte, Verantwortung und Führungswechsel zu Oberst FlaviusAuf Medusa durchlebte die NaBru eine Reihe anspruchsvoller Konflikte und stellte sich auch eigenen Fehlern. Der Führungswechsel von Ares v Preußen zu Oberst Flavius leitete schließlich einen weiteren neuen Abschnitt ein.
September 2024

Servermerge: Die NaBru siedelt auf Medusa über

Ein weiterer Servermerge führt die NaBru nach Medusa, wo zunächst Aufbau und Orientierung im Mittelpunkt stehen.

Nach Jahren auf Delta musste sich die Bruderschaft erneut in einer neuen Umgebung einrichten. Die ersten Monate verliefen vergleichsweise ruhig und boten Zeit, Gebiete, Kontakte und Strukturen neu zu ordnen. Diese Aufbauphase legte den Grundstein für ein ereignisreiches weiteres Jahr.

April 2024

Sieg gegen die „Griechen“

Gegen eine kleine, aber sehr aktive und kampfstarke Fünf-Mann-Allianz, die plötzlich auf Medusa auftauchte, setzt sich die NaBru nach mehreren intensiven Wochen durch.

Die intern als „Griechen“ bezeichnete Gruppe tauchte plötzlich und unerwartet auf Medusa auf und verlangte der NaBru trotz ihrer geringen Mitgliederzahl viel ab. Nach mehreren Wochen wertete die Bruderschagt den Konflikt als gewonnen; die gegnerische Gruppe verschwand kurz darauf von Medusa. Für die NaBru war es der erste größere Erfolg in ihrer neuen Heimat.

August 2025

Erster STORM-Konflikt

Die NaBru rückt gemeinsam in das Gebiet der STORM vor und erreicht nach kurzer Zeit eine Friedensregelung.

Die NaBru besetzte und plünderte im Gebiet der als kampfstarken Kriegsallianz geltenden STORM und traf nach eigener Rückschau nur auf begrenzte Gegenwehr. STORM akzeptierte daraufhin vergleichsweise schnell die vorgeschlagenen Friedensbedingungen. Der kurze Konflikt zeigte, welche Wirkung ein geschlossenes und gut abgestimmtes Auftreten entfalten konnte. Der Frieden blieb allerdings nicht von Dauer: Die Amnesia-Affäre und neue Platzbelegungen im NaBru-Gebiet führten bereits im Herbst zum zweiten, wesentlich längeren STORM-Konflikt.

September - Oktober 2025

PIRAT-Konflikt und Amnesia-Affäre führen zum zweiten STORM-Konflikt

Ein Konflikt mit PIRAT, die Aufdeckung des Accounts „Amnesia“ und gegnerische Platzbelegungen führen wenige Wochen nach dem ersten Frieden zu einer neuen Auseinandersetzung mit STORM.

Ausgangspunkt war der Verdacht, über den Account „Schimmel“ anonym angegriffen zu werden. Die NaBru reagierte mit militärischem und piratischem Druck, blockierte PIRAT über längere Zeit und erbeutete erhebliche Rohstoffmengen. Gleichzeitig gingen der NaBru wichtige Platzhalter im eigenen Schutzgebiet verloren, sodass keine Seite die andere zu einer Aufgabe zwingen konnte.


Während der Auseinandersetzung wurde deutlich, dass auch der Account „Amnesia“ als anonymer Pirat zugunsten der NaBru eingesetzt worden war. Damit stand die Allianz vor einem offenkundigen Widerspruch: Sie hatte eine Methode beim Gegner zum Anlass eines Krieges genommen, die zugleich aus den eigenen Reihen genutzt worden war. Die NaBru entschied sich, diesen Punkt in ihrer Darstellung nicht zu verschweigen, und bezog dazu offen Stellung. Die Affäre beschädigte Vertrauen und rief insbesondere bei STORM scharfe Reaktionen hervor.


Zusätzlich belegte STORM heimlich Plätze im Gebiet der NaBru. Aus der Kombination von Amnesia-Affäre, beschädigtem Vertrauen und dem Streit um diese Städte entstand im September beziehungsweise Oktober der zweite STORM-Konflikt. Damit war die Friedensregelung vom August nach wenigen Wochen überholt. Die NaBru kämpfte nun gleichzeitig gegen PIRAT und STORM; wenig später kam durch die Einmischung der MfG noch eine weitere Front hinzu.


Im November vereinbarten NaBru und PIRAT schließlich einen gegenseitigen militärischen und piratischen Nichtangriff. Damit endete die PIRAT-Front zunächst, während der zweite STORM-Konflikt weiterlief. Historisch bleibt die Amnesia-Affäre deshalb nicht als Ruhmestat bestehen, sondern zugleich als Moment notwendiger Selbstkorrektur und als Auslöser eines monatelangen Konfliktbogens: Eine glaubwürdige Gemeinschaft beweist sich auch darin, Fehler nicht nur beim Gegner zu suchen.

Oktober bis Dezember 2025

MfG greift in den zweiten STORM-Konflikt ein

Die Einmischung der MfG eröffnet im zweiten STORM-Konflikt eine zusätzliche Front. Die NaBru verlagert ihren Schwerpunkt auf MfG und beendet diesen Teilkonflikt am 14. Dezember ohne offiziellen Sieger.

Der MfG-Krieg war kein losgelöstes Ereignis, sondern eine direkte Nebenfront des zweiten STORM-Konflikts. Er entstand, nachdem sich Spieler der MfG in die laufende Auseinandersetzung zwischen NaBru und STORM eingeschaltet hatten. Anders als die streckenweise ruhige STORM-Front entwickelte sich MfG zu einem aktiven, spannenden und auch ertragreichen Gegner. Beide Seiten stellten sich häufig und die NaBru musste ihre Kräfte zeitweise zwischen STORM, PIRAT und MfG aufteilen.


Anfang November entschied die Führung, diese Zersplitterung zu beenden. Statt STORM, PIRAT und MfG gleichzeitig mit gleicher Intensität zu bearbeiten, sollte der Schwerpunkt vollständig auf MfG liegen. Die Allianz sammelte ihre Kräfte, griff gegnerische Kerngebiete an und versuchte durch Besetzungen und Plünderungen eine Entscheidung herbeizuführen. Der Schritt zeigte Wirkung: Der Konflikt wurde zum militärischen Mittelpunkt des letzten Jahresquartals.


Am 4. Dezember verständigten sich beide Seiten zunächst auf einen Waffenstillstand, damit sie sich auf das Hydra-Event konzentrieren konnten. Wenige Tage später wurde daraus eine dauerhafte Lösung; ab dem 14. Dezember galt die MfG-Front als beendet. Eine Kapitulation und damit einen offiziellen Sieger gab es nicht. Die NaBru bewertete den Teilfeldzug dennoch als Erfolg, weil die Einmischungen aufhörten und das gesetzte politische Ziel erreicht war. Der übergeordnete Konflikt mit STORM dauerte dagegen noch bis Februar 2026 an.

Dezember 2025

Neue Schwarzmarktregel beendet klassisches Bunkersystem

Neue Wartezeiten am Schwarzmarkt stellen die langjährig bewährte Nachschubstrategie der NaBru auf den Kopf.

Das Bunkersystem hatte über Jahre ermöglicht, große Mengen Militär kurzfristig bereitzustellen. Eine neue Wartezeit nach dem Urlaubsmodus machte dieses Modell praktisch unbrauchbar und zwang die Allianz zum Umdenken. Eigene Produktion, verlässliche Partner, höhere Upgrades und größere Goldreserven wurden zu den neuen strategischen Schwerpunkten. Aus einer einschneidenden Regeländerung entstand so ein umfassender Modernisierungsprozess.

12.12.2025

Oberst Flavius übernimmt Allianzführung

Ares tritt aus real-life Gründen zurück und übergibt das Anführeramt an Flavius.

Weil ihm künftig aus persönlichen Gründen weniger Zeit zur Verfügung stehen würde, entschied sich Ares frühzeitig gegen ein mögliches Führungsvakuum. Er blieb der NaBru als Ratsmitglied erhaöten und übergab an einen langjährigen Weggefährten. Oberst Flavius setzte auf die bereits stark gemeinschaftlich geprägten Entscheidungen und auf eine bewusste Rückkehr zu den Leitwerten „Loyalität, Respekt, Souveränität“. Am 19. Dezember ergänzte Gensui Reiruba den Rat als neuer Diplomat.

Dezember 2025

Doppelsieg der NaBru bei den Hydra-Events

Die NaBru gewinnt beide Hydra-Events des Jahres mit deutlichem Vorsprung, das zweite vollständig ohne das bisherige Bunkersystem.

Gerade der zweite Erfolg besaß besondere Bedeutung. Er zeigte, dass die Allianz auch nach dem tiefgreifenden Wandel ihrer militärischen Logistik geschlossen, anpassungsfähig und leistungsfähig blieb. Aus der Herausforderung des neuen Systems wurde ein sichtbarer Beleg für die Stärke der Gemeinschaft.

20.02.2026

Zweiter STORM-Konflikt endet

Nach rund vier Monaten vereinbaren NaBru und STORM mit Blick auf den bevorstehenden Merge einen beiderseitigen Waffenstillstand.

Der zweite Konflikt mit STORM war im September beziehungsweise Oktober aus der Amnesia-Affäre und heimlichen Platzbelegungen im Gebiet der NaBru entstanden. Anders als der kurze Zusammenstoß im August zog sich diese Auseinandersetzung bis Februar 2026 in wechselnder Intensität hin. Zeitweise gehörten auch der PIRAT-Konflikt und die durch MfG eröffnete Nebenfront zu diesem größeren Zusammenhang. Während der Ausgleich mit PIRAT im November und das Ende der MfG-Front am 14. Dezember die Lage vereinfachten, blieb der eigentliche STORM-Konflikt bestehen. Noch im Januar standen mehrere gegnerische Städte innerhalb oder unmittelbar am Heimatgebiet. Die NaBru setzte deshalb auf Heimvorteil, tägliche Nadelstiche und eine geduldige Verteidigung, während parallel Aktionen im gegnerischen Gebiet durchgeführt wurden.


Über Monate gelang es, größere Durchbrüche in der Heimat zu verhindern. Nach interner Einschätzung wechselten mehrere STORM-Spieler im Verlauf des Dauerdrucks zeitweise in den Urlaubsmodus; umgekehrt blieb der Konflikt aber auch für die NaBru kostspielig und kräftezehrend. Er fiel in eine Phase, in der das bisherige Bunkersystem praktisch weggebrochen war und unbegrenzte Upgrades insbesondere kleinere Accounts stärker benachteiligten. Zudem zeigte sich erstmals deutlich, wie viel Gold ein monatelanger Konflikt verbrauchen konnte.


Als der nächste Servermerge bevorstand, nahm Oberst Flavius am 19. Februar Verhandlungen auf. Zunächst wurden Pings, dann alle Angriffe eingestellt; STORM sagte im Gegenzug ebenfalls Ruhe zu. Beide Seiten beendeten den Konflikt einvernehmlich, ohne einen offiziellen Sieger festzulegen. Die anschließende Auswertung blieb nicht bei einem einfachen Eigenlob stehen. Sie mündete in konkrete Aufgaben: mehr eigene Produktionskapazität, verlässliche Nachschubpartner, gezielte Unterstützung bei Upgrades, größere Goldreserven und häufigere Lageberichte der Führung. So wurde aus einem unentschiedenen Dauerkonflikt ein klarer Lernprozess für die Zukunft.

27.02.2026

NaBru wählt Zielserver Okeanos

Die NaBru entscheidet sich beim nächsten Merge für Okeanos und beginnt ihre bislang aufwendigste Umzugsplanung.

Die Entscheidung fiel nach einer Abstimmung und mehreren geänderten Stimmen. Am 27. Februar hielt Oberst Flavius fest, dass die NaBru geschlossen auf Server 2 – Okeanos – wechseln würde. Damit begann die bislang komplexeste Standortplanung der Allianz. Für jedes Mitglied mussten benötigte Wunder, Rohstoffarten, Premiumplätze und die Zahl der zu verlegenden Städte erfasst werden. Allein zum Sichern freier Plätze und zum Schutz später eintreffender Mitglieder wurden mehr als 200 Platzhalterstädte eingeplant. Unter der Führung von Nemesis Daimyo konnte die aufwendige Planung erfolgreich umgesetzt werden.


Gleichzeitig stellte sich eine grundsätzliche Frage. Viele NaBru-Mitglieder spielten bereits auch in der Cry, deren Ausrichtung und Gemeinschaft der eigenen ähnelten. Eine Fusion hätte mehr aktive Mitglieder, zusätzliche Unterstützungsaccounts und eine gemeinsame Außenpolitik gebracht. Sie hätte aber auch bedeutet, eine der gewachsenen Identitäten aufzugeben oder unter einem ganz neuen Namen zu beginnen. Als Alternative stand ein besonders enges Bündnis mit gemeinsamem Discord und abgestimmten Partnern im Raum.


Eine formelle Fusion fand nicht statt. Nach dem Merge bestanden NaBru und Cry weiterhin unter ihren eigenen Namen, rückten aber organisatorisch und menschlich enger zusammen. Damit fand die Bruderschaft einen Weg, neue Stärke zu gewinnen, ohne ihre fünfzehnjährige Identität preiszugeben.

seit 2026Okeanos: Erneuter Serverwechsel und JubiläumNach dem Wechsel nach Okeanos errichtete die NaBru eine neue Heimat und vertiefte ihre Zusammenarbeit mit der Cry. Hier feierte sie auch ihr 15-jähriges Bestehen.
17.03.2026

Servermerge: Geschlossener Umzug nach Okeanos

Die NaBru wechselt geschlossen nach Okeanos und errichtet dort ihr Allianzgebiet neu.

Am 17. März um 10 Uhr begann der eigentliche Merge. Schon Tage zuvor hatte Nemesis Daimyo eine detaillierte Insel- und Platzverteilung veröffentlicht. Wer zur Startzeit verfügbar war, sollte Hauptaccount, weitere Accounts und Platzhalter möglichst unmittelbar nacheinander übertragen, danach notwendige Städte auf die reservierten Inseln verlegen und freie Plätze für spätere Mitspieler sichern. Für nicht sofort verfügbare Mitglieder standen vorbereitete Platzhalter bereit. Auch technische Risiken, z.B. störende Skripte, waren in den Hinweisen berücksichtigt worden.


Während des Umzugs liefen Meldungen über belegte Plätze, Bewerbungen und notwendige Freigaben zentral zusammen. Die Allianz musste sich auf Okeanos neu zusammensetzen, da die Mitgliedschaften nicht einfach automatisch übernommen wurden. Trotz der großen Zahl bewegter Accounts und Städte gelang der Wechsel weitgehend wie geplant. Bereits am nächsten Tag richtete Oberst Flavius einen gemeinsamen Discord-Bereich mit der Cry ein, damit auch Mitglieder ohne eigenen Cry-Account am Austausch teilnehmen konnten.


Wenige Wochen später war die NaBru bis auf einzelne Nachzügler vollständig angekommen. Die ersten Berichte hoben besonders die neue Aktivität auf Okeanos hervor. Damit erfüllte der Merge seinen wichtigsten Zweck: Die Bruderschaft hatte nicht nur ihr Gebiet erfolgreich neu aufgebaut, sondern wieder eine lebendige Welt gefunden, auf der sich gemeinsame Projekte, Diplomatie und Konflikte lohnten.

22.03.2026

PIRAT zieht umstrittene Platzhalter zurück

Auch die PIRAT wählte den Weg nach Okeanos und übertrug erneut Platzhalter ins NaBru-Gebiet. Nach einer ersten Angriffswelle der Bruderschaft sagte PIRAT den Rückzug der umstrittenen Platzhalter aus dem NaBru-Gebiet zu; die NaBru stellt ihre Angriffe ein.

Damit fand ein seit September 2025 schwelender Konflikt nach dem Serverwechsel seinen Abschluss. Die NaBru wertete das Zugeständnis intern als Erreichen ihres Ziels und beendete ihrerseits die Kampfhandlungen. Aus einer langen Auseinandersetzung wurde eine klare Vereinbarung für das Zusammenleben auf der neuen Welt.

21.05.2026

NaBru und Cry starten Initiative gegen unbegrenzte Upgrades

Die NaBru stößt gemeinsam mit der Cry eine serverübergreifende Diskussion über die Auswirkungen der unbegrenzten Upgrades an.

Gemeinsam eröffneten sie einen eigenen Discord-Server, auf dem Spieler verschiedener Allianzen gemeinsam Lösungsvorschläge entwickeln konnten. Im Mittelpunkt stand die Sorge, dass immer höhere Upgrades und immer größere Ressourcenmengen den taktischen Anteil des Kampfsystems verdrängen. Die Initiative zeigte, dass die NaBru ihre Rolle nicht nur auf dem Schlachtfeld sah, sondern sich auch konstruktiv in die Weiterentwicklung des Spiels einbringen wollte.

05.06.2026

NaBru feiert ihr 15-jähriges Bestehen

Die Nassauische Bruderschaft feiert fünfzehn Jahre gemeinsamer Geschichte.

Aus einer kleinen Gemeinschaft auf Lambda wurde eine Allianz, die mehrere Servermerges, Führungswechsel, Siege, Niederlagen und tiefgreifende Veränderungen des Spiels überstand. Nicht jeder Krieg wurde gewonnen, nicht jede Entscheidung war richtig und nicht jede Phase einfach. Dass die NaBru dennoch als eigenständige Gemeinschaft fortbestand, war ihr vielleicht größter Erfolg: getragen von Loyalität, Respekt, Souveränität und dem Willen, ihre Geschichte gemeinsam weiterzuschreiben.