Porträt von Oberst Flavius
Regierungschef

Oberst Flavius

Reichskanzler & Innenminister

Oberst Flavius ist Anführer der NaBru

Rang / Amt
Reichskanzler & Innenminister
Markenzeichen
Autor des Magazins "tapferer HOPLIT"
Auch bekannt als
Der Bluthund
Mitglied seit
2015
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Oberst Flavius gehört seit vielen Jahren zur Führung der Nassauischen Bruderschaft. Bevor er am 12. Dezember 2025 das Amt des Reichskanzlers von Ares v. Preußen übernahm, war er bereits lange Zeit als Innenminister tätig. Die Amtsübergabe änderte deshalb vor allem die Visitenkarte. Verantwortung hatte Flavius schon vorher getragen.

Flavius führt ruhig und mit einem ausgeprägten Hang zur Vorbereitung. Spontane Eingebungen haben es in der Reichskanzlei schwer. Sie müssen mindestens eine Rückfrage und häufig auch eine Rechnung überstehen. Bei Flottenbewegungen und Ausbauplänen will er wissen, ob eine Idee auch nach dem ersten Optimismus noch funktioniert. Das kann Entscheidungen verzögern. Es verhindert dafür einige, über die man später ungern spricht. Wer mit ihm diskutiert, darf widersprechen. Irgendwann muss aus der Debatte allerdings ein Beschluss werden. Dann erwartet Flavius, dass man ihn gemeinsam trägt.

Der Leitsatz „Loyalität. Respekt. Souveränität.“ beschreibt seinen Anspruch besser als jede Amtsbezeichnung. Loyalität zeigt sich für ihn in schwierigen Phasen, wenn ein Mitglied Unterstützung braucht oder der nächste Krieg länger dauert als geplant. Respekt endet nicht an der eigenen Allianzgrenze. Wer fair kämpft, wird auch nach einer Niederlage nicht herabgesetzt. Bei der Souveränität ist Flavius empfindlich: Über ihren Kurs entscheidet die NaBru selbst.

Der STORM-Krieg war bei seiner Amtsübernahme noch nicht beendet. Später folgte der Wechsel nach Okeanos. In solchen Phasen zeigt sich seine Geduld. Auf dem Schlachtfeld setzt er auf abgestimmte Flottenbewegungen, verlässliche Mitstreiter und genug Ausdauer für den Moment, in dem die Gegenseite ihre ersten Fehler macht.

Außerhalb der Reichskanzlei ist Flavius als Flavius Kolumnus Chefredakteur des tapferen HOPLIT. Kriege werden aufgearbeitet, Beschwerden seziert und kaiserliche Ideen so lange begleitet, bis aus ihnen ein brauchbarer Plan oder zumindest eine Bildergeschichte geworden ist. Seine Majestät Kaiser Wilhelm sorgt regelmäßig dafür, dass der Reichskanzler auch jenseits von Flottenfragen beschäftigt bleibt. Der stille Griff an die Stirn gehört deshalb inzwischen ebenso zum Amt wie die Uniform.

Flavius will die NaBru nicht neu erfinden. Sie soll auch nach vielen Jahren das bleiben, wofür sie gegründet wurde: eine eigenständige Gemeinschaft, deren Mitglieder füreinander einstehen und im entscheidenden Moment kämpfen können. Wenn dabei noch eine gute Geschichte für den HOPLIT abfällt, hat der Reichskanzler nichts dagegen.

Oberst Flavius | NaBru